Preiserhöhungen in der Pferdebranche infolge der Dürre

7. Februar 2019
Gras

Gras

Aufgrund der anhaltenden Dürre war das vergangene Jahr für den gesamten Agrarsektor ein außergewöhnlich schlechtes Jahr. Nach Angaben des KMI war diese Dürre die stärkste seit 1976.

Die Erträge bei Getreide, Stroh und Mais wurden durch die Trockenheit erheblich beeinträchtigt. Diese gingen nämlich um 35% zurück. Die Erträge bei Gras sanken sogar noch stärker, nämlich um 50%.

Große Auswirkungen

Die Auswirkungen auf die Pferdehaltung sind erheblich. Die verfügbare Raufuttermenge hat sich um die Hälfte verringert. Zudem ist aufgrund des Rückgangs der Getreideproduktion ein Rückgang des Strohertrags zu verzeichnen. Die Folge ist, dass die Vorräte schrumpfen und Pferdehalter Stroh beispielsweise in Südfrankreich, Italien oder Spanien beschaffen müssen. Das ist mit enormen Transportkosten verbunden.

Getreide wird für Pferdefutter benötigt. Da die Preise für dieses Getreide stetig steigen, steigen auch die Preise für Pferdefutter. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres sind die Kosten für Weizen, Mais, Hafer usw. um 15% gestiegen.

Die gesamte Pferdebranche

Die höheren Kosten für die (professionellen) Pferdehalter wirken sich auf die gesamte Pferdebranche aus. So werden beispielsweise die Pachtpreise von Pensionsställen erhöht.

Quelle: Pressemitteilung

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